Die Hochzeit des Jahres

Nachdem Frau Mendweg ja schon in Europa weilt muss ich mich jetzt alleine mit dem Klatsch und Trasch beschäftigen um der kulturellen Verantwortung dieses Blogs nachzukommen.

Das wichtigste Ereignis der letzten Tage war zum Glück nicht, dass Dauerrauschkugel Schauspielerin Lindsay Lohan schon nach 13 Tagen (und nicht 90) wieder aus dem Knast draussen war um jetzt die Welt mit einem Tagebuch zu beglücken, sondern die Hochzeit der Prinzessin von USA. In Ermangelung echter Royals wurde die Ex-Präsidententochter Chelsea Clinton nämlich in den vergangenen Tagen in diese Position hochgeschwatzt.

Wie wir leider auch erfahren mussten hat sich Papa Bill extra mit einer Kohlsuppendiät schnell mal schlankgehungert und wie bereits alle vermutet haben wurde auf dem wunderschönen Gut Astor Courts am Hudson Valley standesgemäß mit 400 Gästen gefeiert.

Den Vogel schoss aber tatsächlich eine Society-Reporterin ab, als sie allen Ernstes erklärte dass sie sich an die Hochzeit von Gracy Kelly erinnert fühlte weil Braut und Bräutigam so wunderschön seien.

Wieder ein Beweis dass ich mit dem amerikanischen Geschmack nie klar kommen werde. Ich möchte niemand zu nahe treten, aber für mich sieht Chelsea mit ihrem Pferdegebiss aus wie ein Familienmitglied der Windsors und der blasse Bräutigam wie Christoph Maria Herbst mit Perücke – ein sehr unterhaltsamer Schauspieler und ausgezeichneter Synchronsprecher, aber sicherlich nicht „wunderschön“…

13 Antworten to “Die Hochzeit des Jahres”

  1. *gacker*

    Sie haben meine Worte niedergeschrieben, lieber Herr Mendweg!
    Chelsea erinnerte mich sehr an Prinzessin Anne ihrerzeit:-)

    und bei Mr. Presidents Aussehen erschrak ich sehr und dachte: Hoffentlich hat der keinen Kräbbs!

  2. *lach*. Gerade musste ich bei Ihren Worten an Mutter Hirrnwirrs denken und schon hat sie auch schon kommentiert.
    3 Mio $ muss man sich auch für eine Hochzeit und diverse Geschmacklosigkeiten erstmal aus der Tasche leihern können. Mannmann, Geschmack kann man eben doch nicht kaufen. VIelleicht hätten sie lieber in Chelseas Gebiss investieren sollen und dem Bräutigam einen spray-tan spendieren sollen …

  3. Nope – diese Gebissform ist in den USA unter den Frauen tatsächlich extrem verbreitet und vermutlich findet man es auch hübsch weil man so die gebleichten Kauleisten noch besser sehen kann. Merkregel ist aber ohnehin: diese riesigen Pferdegebisse sind nicht das Problem – Problem ist wenn die Damen das Gebiss öffnen und anfangen loszuplappern…
    Was die Gesichtsfarbe des Bräutigams angeht erscheint mir das eher ein religiöser Aspekt zu sein, denn die „öffentlichen Juden“ sind hier drüben alle so blass. Warum? Keine Ahnung, aber es fällt auf.
    Gesünder ist es sicherlich, auch wenn es nicht so aussieht.

    • Na, die gehen eben nicht in die Sonne, die Blassen:-)

      Und die Gebisslage scheint mehr im Osten und mittleren Westen verbreitet zu sein….in Kalifornien, naja, da sieht man eh mehr Hispaniolas!

  4. Prinzessin Anne. Exactly.
    Ich kann Ihnen nur zustimmen, Herr Mendweg, sowohl zum Post, als auch zu den Kommentaren. Das mit den Gebissen werde ich nun auch nie verstehen, da kann ich noch so sehr amerikanisch geboren sein. Btw: Die Chelsea hat sich auch ganz schön hingehungert, hat sie nicht?

    Und der Bräutigam sieht tatsächlich aus, als sei er ganz einfach totkrank. Der ist ja nicht nur blaß, der hat auch noch Augenringe ohne Ende. Ich würde sagen – seine Maskenbildner haben gründlich versagt.

  5. Pffft, kein Problem.

    Wenn die Amis solche Sehnsucht nach einem königlichen Paar haben, stelle ich mich mit der imwF zur Verfügung.

    König von Amiland… Das könnte mir gefallen…

    Zuerst würden mal alle verappelt.:mrgreen:

  6. Seitdem Gerhard Schröder nicht mit Tschortschdabbelju im Wüstensand spielen wollte sind die Chancen der nächste Stern auf der Flagge zu werden gesunken….

  7. Ja schade, ich hätte den beiden seinerzeit so gerne ein paar Förmchen gereicht.
    Aber ich will gar nicht der König vom Amiland sein, auch wenn das rein theopraktisch sogar gehen würde. Ich möchte nämlich kein Pferdegebiß haben müssen. Und vornehme Blässe kann ich auch nicht.

    Und Herr Applejünger, ich glaube, daß D-land ein Teil der USA wird – das könnte am heftigen Widerstand der überwiegenden Mehrheit der germanischen Bevölkerung scheitern😉

    • Psssst Frau chiefjudy….Ihre genetisch bedingte Rolle (ich habe mich da auf einigen Bildern von überzeugt) wäre aber Königin. Sie wissen schon: züchtige Kleider, schreckliche Frisuren und immer hinten rechts im Auto. Wär das nix? *fg*

  8. 365 Tage lang bad hair day? Sowas geht ohne ausreichend Alkohol auf die Psyche. Armer Prinzgemahl!

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