grey-black Friday?

Posted in MendGrübel on August 5, 2011 by mendweg

Die Medien beschwören schon wieder den Black Friday – angeführt von einem Double Dip in den USA.

Geht heute die Welt unter?
So sah es gestern aus…

Staatsbankrott

Posted in MendGrübel with tags on August 4, 2011 by mendweg

Nein, nicht USA oder Griechenland, Italien, Spanien, Portugal – Deutschland!

Hiermit erkläre ich den Moralischen Bankrott für Deutschland. Ein Land in dem ein Kindermörder namens Gäfgen 3000 Euro + Zinsen Entschädigung dafür bekommt, dass man ihm Gewalt angedroht hat um den 11jährigen Jakob noch zu retten ist ethisch und moralisch auf Bodenniveau angekommen. Er habe „Hilflosigkeit und Angst“ verspürt. Alleine dieser Satz ist schon das ekeligste was ich dieses Jahr gehört habe.

Nach dem selben Massstab müsste nun die Familie von Metzler eigentlich Gäfgen (ich nenne ihn ausdrücklich NICHT „Herrn“ verklagen, aber die sind wahrscheinlich aktuell damit beschäftigt sich traurig zu wundern in welchem Land sie eigentlich leben. Statt die Familie vor weiteren seelischen Qualen zu schützen versagt die deutsche Rechtsprechung in allen moralischen Aspekten. Hauptsache die Rechte des Täters bleiben gewahrt.

Soll noch mal einer was über das amerikanische Rechtssystem sagen!

Gut dass ich nicht zu Mittag gegessen habe, sonst müsste ich jetzt…

Epilog

Posted in MendGrübel on Juli 27, 2011 by mendweg


Hallo Herr Mendweg, schön dass ich Sie hier zufällig in der Lounge treffe.
Wieso zufällig? Du sitzt doch die ganze Zeit auf meiner rechten Schulter!
*Räusper* Äh..ja..gut..darf ich Ihnen ein paar Fragen stellen?
Nein – ich hätte jetzt gerne meine Ruhe!
Danke! Herr Mendweg, sind Sie eigentlich schwachsinnig?
WAS?
Naja, Sie fahren da ständig tausende von Kilometern in der Gegend rum, lassen wochenlang Ihre Familie alleine und das alles, um so ein paar gelbe Maschinen zu verkaufen. Daher noch mal die Frage: sind Sie schwachsinnig?
Äääähhh…eigentlich nicht. Ich mache das doch gerne. Meistens.
Ich habe halt Spaß daran andere Menschen zu beraten, Lösungen zu erarbeiten und für meine Kollegen Arbeit und damit auch „Brot“ zu besorgen. Und ich kann ein Unternehmen mit prägen. Ist doch toll!

Ja klar…Mann…das ist kein Bewerbungsgespräch! Kann es sein dass Sie einfach zu neugierig sind was da draussen so alles passiert?
Naja…natürlich auch. Aber der eigentliche Reiz neben dem Beruflichen liegt im Gehen und Kommen.
Äh, bitte?
Naja, die Vorfreude auf das Verreisen und die Sehnsucht wieder nach Hause zu kommen sind sehr starke und dynamische Gefühle. Im Prinzip erlebe ich das jeden Tag, wenn ich die 89 Kilometer einfach in die Arbeit pendle. Eine kleine Reise. Meine Kollegen verstehen das wohl nicht, aber ich mag es (bis auf die finanzielle Seite des Pendelns bei der ich vor einem Jahr eine ziemlich negative Überraschung erlebt habe, die heute noch demotiviert).
Sie verreisen um wieder heimzukommen?
Jein – natürlich geniesse ich die Impressionen und besonderen Momente unterwegs, aber der Anfang und das Ende sind immer Höhepunkte.
OK, also sind Sie tatsächlich schwachsinnig – Danke fürs Gespräch!
Äääh gerne…

Coming Home

Posted in MendGrübel on Juli 27, 2011 by mendweg

Der letzte Tag.
Früh aus dem Bett gequält.
Starbucks-Doping.
4h 15min zum Kunden gefahren – davon 1:20 im Stau in der knallen Sonne gestanden, da die 78 wegen Unfall totalgesperrt war.
Von Kunden ver**** und nach Strich und Faden über den Tisch gezogen worden. Danke. Hat noch wer EHEC übrig?
2,5 h zurück.
In der Bank an Schlange verzweifelt und aufgegeben.
Traxxas-Renner bewundert und Geburtstagskind umarmt.
Trauer, weil es bis zur nächsten Umarmung vermutlich sehr lange dauert.
Auto nach 5.825 km wieder abgegeben – damit dieses Jahr bereits ca. 24.000 km auf Amerikas Strassen
Danke an Rimowa für Rollen am Koffer!

New Jersey ist zu Hause – Bayern DaHeim. Vorfreude auf DaHeim, denn 3,5 Wochen können ziemlich lang sein wenn DaHeim so viel passiert und man seine Lieben vermisst.

Flieger verspätet.

Müde, sehr müde.

Hier ist der Himmel immer blau.“ Du hattest so recht…

Social Sports

Posted in MendMisch on Juli 26, 2011 by mendweg

Schon seit Jahren geht mir die Ausübung einer gewissen Sportart nicht aus dem Kopf: Golf
Allerdings nicht in der Deutschen Nasehochvariante, da ich meine Freizeit eigentlich nicht freiwillig mit Leuten verbringen möchte die mir einfach zu wieder sind.
Hier in den USA scheint es dagegen Volkssport zu sein, denn es gibt gefühlt mehr Golfplätze als Parkplätze in diesem Land. Vor etwa 13 Jahren hat mir ein wunderbarer Engländer namens Brian mal folgendes gesagt. „Wenn Du Frauen abschleppen willst, dann trinke G&T. Wenn Du Geschäfte machen willst, dann spiele Golf. Und jetzt gehen wir einen G&T trinken...“

Bei Gesprächen in den vergangenen Jahren mit meinen US Kunden zeigte sich, dass doch einige wirklich leidenschaftliche Golfer sind. Also reifte langsam der Gedanke sich mit Golf zu beschäftigen um noch bessere Kundenbeziehungen aufzubauen. Heute muss man in einer extrem Wettbewerbsstarken Marktsituation einfach mit allen Möglichkeiten arbeiten.

Ein verschärfendes Argument ergab sich beim Mittagessen, als eben ein solchen Golfender Kunde meinte dass er sich schon auf das Bier beim Golf freute! WHAT???? Bier???

Ja – richtig gehört. Auf den meisten öffentlichen Golfplätzen Amerikas darf man BIER trinken. BEIM Spielen und nicht NACH dem Spielen am 19. Loch

Also begab ich mich vor zwei Wochen mit einem mitreisenden Kollegen auf einen Golfplatz, um diesen nach 10 Minuten wieder mit hängendem Kopf zu verlassen. Das deutsche Syndrom: erst mal Trainerstunden und dann Schläger kaufen und Schuhe und…blablabla.

Weil wir aber hartnäckig sind haben wir es am folgenden Abend einfach beim nächsten Golfplatz erneut versucht. „Hei – wi ar from Tschörmanie änt wont tu plä Golf!!!“
Fünf Minuten später waren wir mit unseren Leihschlägern auf dem Weg zur Driving Ranch und nachdem wir dort die letzten Grashalme vernichtet haben ging es im Golfcart zum ersten Loch.

Original und Fälschung

Kleine Sportunfälle….

Toiletten und Getränkeautomaten

Das besagte Bier

Und eine Alkoholkontrolleinheit – wenn man den gewaschenen Ball nicht mehr rausbekommt wird es Zeit heimzufahren…

Insgesamt sehr unterhaltsam und im Dienste meiner Firma mache ich ja so ziemlich fast alles 😉

Posted in MendFun, MendMisch with tags , on Juli 24, 2011 by mendweg

Bloggerkollege Fulano hatte ja schon von der Schwiegermuttermilch berichtet und so mussten wir heute schmunzeln als wir Mother´s Milk Bier entdeckten. 
Noch lustiger war aber das Gespräch dass sich mit einem anderen Bierfreund entwickelte – alleine schon wegen seines T-Shirts

 

Backe backe…..

Posted in MendFun, MendMisch on Juli 24, 2011 by mendweg

Wie schon berichtet ist es hier drüben aktuell ja etwas „wärmer“. Entsprechend legt der Zeitungsbeitrag, dass eine Familie in Ridgewood New Jersey Kekse in ihrem Auto gebacken hat nahe, dass besagte Familie zu lange ungeschützt in der Sonne war.

In Wirklichkeit geht es der Familie Timmer bestehend aus Ric, Stevi und Tochter Marisa gut – vermutlich sogar besonders gut.

Der Grund liegt darin, dass sie an ihre Nachbarn chocolate chip cookies verteilt haben, die sie vorher etwa 3 Stunden lang in ihrem Saturn gebacken hatten. Schön dass es neben all dem Mist der gerade so passiert auch mal was Nettes gibt!

Quelle