Mr. Mendweg hits the road again…

Während der Blogbetreiber mit seinem achtköpfigen Berater- und Betreuerteam (zumindest könnte man das bei der Menge Zeug die er so mit sich rumschleppt meinen) auf den nächsten Streckenabschnitt begibt, möchten wir gerade heute am 10.7.2011, einem Tag der ohne jeglichen Bezug zum wigentlichen Ereignis steht auf die allererste Seite im WWW hinweisen – quasi der virtuelle Urknall

Bigger Bang

Am 6. August kann man den zwanzigsten Geburtstag feiern – irre was in dieser kurzen Zeit passiert ist und wie enorm das WWW die Menschheit verändert hat. Vermutlich war in der Evolution nichts so entscheidend ausser der Domestizierung des Feuers

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13 Antworten to “Mr. Mendweg hits the road again…”

  1. Ich frage mich in letzter Zeit häufiger – was täten wir ohne Internet?
    Wie ging das alles damals? Und ich meine jetzt nicht mal so sehr den privaten Spaßbereich, sondern auch und gerade die Arbeitswelt…
    Ich kann mich kaum noch dran erinnern.

  2. Das treibt mich auch um – wie haben wir das frueher gemacht? Ich meine, meine Eltern muessen des oefteren Schweissausbrueche gehabt haben, wenn sie nicht wussten, wo wir waren, was wir so trieben. Ich werde ja schon nervoes, wenn ein Kind nicht an sein Handy geht, und wir hatten damals ja noch nicht mal ein Telefon zu Hause…

    Was die Arbeitswelt anging: Das vergesse ich mein Lebtag nicht. Schreibmaschine, blind auf Kopierpapier geschrieben. Vertippt bedeutete 3 Durchschlaege mit Tipp Ex zu korrigieren. Blaue Finger vom Kohlepapier, spaeter dann Kopfschmerzen vom Sirren des Nadeldruckers, Rechnungen per Hand ins Rechnungsbuch eintragen. Und Stempel – in Massen. So in etwa 🙂

    Und heute? Meine Tochter kam letztens von der Schule nach Hause und trabte schnurstracks zum Drucker. Mein Gesicht muss ein einziges Fragezeichen gewesen sein, denn sie lachte und erklaerte mir, dass sie gerade ihre Hausaufgaben ausgedruckt hat. Im Schulbus ins Handy getippt, via Google Docs abgespeichert und anschliessend ausgedruckt. Auf sowas muss man erst mal kommen… Man, jetzt fuehle ich mich richtig alt.

    • Übers Handy von unterwegs ausgedruckt… Das ist noch eine Stufe höher, als ich mich bewege. Aber ich glaube – da geht auch noch einiges 😉

      • Ja – letzens Toechterlein erwischt: Es wird nicht mehr unter der Bettdecke gelesen, nein, jetzt wird auf Handy via Netflix FERNGESEHEN – mit Kopfhoerern, versteht sich. Und dazu brauchts noch nicht mal eine Taschenlampe… Man, meine Eltern hatten es wirklich einfach, wenn ich mal so vergleiche…

  3. Nun ja, zumindest ist eins klar – es ging friedlicher, ruhiger und auch irgendwo naiver zu. Andererseits würde ich die meisten von Euch gar nicht kennen…

  4. PS.: Unter anderem würde ich meinen MasterChiefehemann nicht kennen 😉

  5. Auch wenn es einige Probleme schafft – gerade mit dem Nachwuchs, der einem doch immer einen halben Schritt voraus ist – ich moechte nichts missen. Ich wuenschte mir nur mehr Selbstdisziplin, denn das Internet ist ein ganz schoener Zeitfresser…

    • Ich bin mir da nicht immer so sicher Frau Anja. Klar, es ist toll schnell mal an der Tanke das nächste Hotel mit dem Eifohn zu reservieren und gleich den aktuellen Dollarkurs zu checken. und es ist schön mit den Freunden auf der ganzen Welt im Kontakt zu bleiben. Und gerade habe ich mit Frau Mendweg und Minimendweg für umsonst geskypt. Super.
      Aber auf der anderen Seite all dieser Informationsüberfluss. All die Youtube-Filmchen, die viele schlechte Musik die als mp3s rumschwirrt und die ganzen Informationen über sogenannte Prominente, deren größte Herausforderung darin besteht alleine auf die Toilette zu gehen, fehlerfrei Katzenberger zu buchstabieren und sich beim Butteraufstreichen nicht tödlich zu verletzen. Die ganzen Momentaufnahmen von Handyreportern, die ganz schnell mal aus dem Zusammenhang gerissen ein völlig falsches Bild geben.
      Und dann all die Betrüger (von Nigeria-Connection bis zu phishing) und Pädophilen oder Gewaltbereiten die Ihre Neigungen hemmungslos ausleben können. Und ganz sicher macht es auch latent unzufrieden, wenn man Preise für Dinge oder Leistungen vergleichen kann die man sich nicht leisten kann und die wo anders für lächerliches Geld zu haben sind.

      Und zuletzt glaube ich, dass unsere gefährlich fragile Weltwirtschaftliche Lage nicht unerheblich durch den extrem schnellen Informationsfluss und dadurch mögliche Spekulationen erzeugt wurde. Früher flossen die Informationen langsamer – die Systeme waren wesentlich träger und dadurch nicht so supersensibel.

      Fazit: Viel Licht – viel Schatten.

  6. Mit Ihrem Fazit haben Sie sicher recht. Natuerlich gibt es viel Schrott und Kriminalitaet im Internet und die neueste Technologie wird auch immer zum Missbrauch einladen. ABER: Betrueger gabs schon immer, genau wie Paedophile, etc. (Man erinnere z.B. an den Missbrauch in Kinderheimen in den 1950/60er Jahren. Damals hat den Kindern keiner geglaubt und wenn, dann nicht geholfen. Die Oma meiner Freundin wurde am Telefon abgezockt. Sie uebergab dann tatsaechlich 10,000.- DM an einen „Feund“ des Mannes meiner Freundin.)

    Heute gibt es hingegen auch die Moeglichkeit, einen gewissen Druck durch die Verbreitung von „Schandtaten“ im Internet zu erzeugen. Der Arabische Fruehling waere ohne Internet so nicht moeglich geworden. Durch den Zusammenschluss vieler hat das schon eine gewaltige Macht, die natuerlich auch Angst einjagen kann. Ein Beispiel wikiplag, Guttenberg etc. Oder die Suche nach Vermissten, oder, oder. Der Verbreitung von Pornographie etc. im Netz steht natuerlich auch die Bekaempfung in Netz eben dessen gegenueber. Vulgo: Nicht nur die boesen Buben, sondern auch die Polizei und Jusitz nutzen es.

    Und die Weltwirtschaftskrise 1930 entstand auch ohne Radio und Fernsehen, gerade mal ein paar Telefone gab es.

    Nein, nein – ich bleibe dabei: Der Nutzen ueberwiegt bei Weitem. Man muss nur aufpassen, das der Richtige Umgang mit dem Informationsueberfluss gelehrt wird. Und das Gehirn nicht komplett abschalten, sonst kann man mit niemanden mehr als Smalltalk fuehren, weil jeder irgendwelche Fakten erstmal mit Hilfe des iPhones nachschlagen muss.

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