Filmreif

Die besten Geschichten schreibt ja bekanntlich das Leben. Und im Moment scheint ea hier drüben davon inflationär viele zu geben. Da ist zunächst mal diese seltsame Geschichte mit den russischen Spionen die man enttarnt und gerade in Wien gegen amerikanische Spione getauscht hat.

Dann der 19jährige „Barfuss-Dieb“ Colton Harris-Moore der mehrere Luxusautos, Boote und 5 Flugzeuge geklaut (und im Fall der Flugzeuge geflogen) hat.

Kurze Werbeunterbrechung in der Mel Gibson verrät wie man am Besten seine Freundin am Telefon bedroht.

Und schon landen wir bei Basketballsupermegastar LeBron James der nach Monatelangem Tausziehen bei dem sich sogar Präsident Obama involvierte) in einer mit Spannung erwarteten perfekt inszinierten amerikaweiten Fernsehshow zur Prime Time verkündet dass er statt in seiner Heimatstadt Cleveland nun nach 7  Jahren bei den verhassten Miami Heat spielen wird. Und so wird in einer Sekunde aus dem vergötterten LeBron der Mann dessen Trikot Fans in Cleveland öffentlich verbrennen.

Nicht spannend genug? Wie wäre es mit dem iranischen Atomforscher Sharam Amiri der monatelang verschwunden war und jetzt von den USA wieder nach Teheran reist – natürlich mit filmreifer Flucht über die Pakistanische Botschaft in Washington die auch die Iranischen Interessen in den USA vertritt. Ob der Mann jetzt dem CIA entkommen ist, oder vom CIA plaziert wurde oder ob der CIA ihn als unwichtig definiert hat weiss nicht mal die Washington Post.

Zu guter Letzt hätten wir noch den Tod von George „The Boss“ Steinbrenner. Die Verfilmung seines Lebens als Besitzer der New York Yankees lässt sicherlich nicht lange auf sich warten. 1973 hatte er den maroden Verein für 10 Mio USD gekauft, zu einem modernen Unternehmen umstrukturiert und hinterlässt ihn nun nach 7 Meisterschaften und 21 verschlissenen Trainern und über einem dutzend Managern mit einem Marktwert von 1,6 Milliarden USD. Man wirft ihm vor, dass er durch die extremen Gehälter und Ablösesummen den Preiskampf um die Spieler ausgelöst hat, aber es steht auch ausser Frage dass er Baseball zu dem gemacht hat was es heute ist.

Larry Lucchino, der Präsident der Boston Red Sox bringt es auf einen wunderbaren Nenner: „Er hatte ein großes Herz, meist gut versteckt vor der Öffentlichkeit“

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Eine Antwort to “Filmreif”

  1. Hahahaha…

    Das bestätigt genau das, was ich immer sage: Wir behandeln die Falschen. Wir sollten nicht die psychisch Kranken behandeln, sondern die Normalen.

    DIE sind nämlich in Wirklichkeit gefährlich!!! 😀

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