Zu wenig dran…

Es ist ja inzwischen eine beinahe olympische Disziplin der Medien Erfolgreiche zu Stars, dann zu Superstars, schließlich zu Megastars zu krönen und anschließend in allen Details genußvoll abzuschlachten. Die Auflagen bleiben hoch und an entsprechenden nachgeschobenen Büchern verdienen alle. Wer wissen will wie man sich während des Schlachtvorganges fühlt sollte mal bei Tiger Woods anrufen. Echte Götter lassen sich mehrfach abschlachten und sind deshalb der Medien liebstes Kind. Da vergisst man dann auch irgendwann dass derjenige mit 17 Wimbledon gewonnen hat.

Eigentlich ist mir das alles ja wurscht, solange diese ach so wichtigen Leute mir meinen Parkplatz nicht wegnehmen und der rote Ausschalter an der Fernbedienung nicht kaputt geht. Aber es gibt für mich so einzweidrei Gestalten die auf Lebenszeit auf einer Polarforschungsanstalt Toiletten putzen sollten, damit der Menschheit Ihre impertinente Mediengeilheit erspart bleibt. Meine drei Topfavoriten heissen Loddar M (wegen Dauernölens), Sarah P (wegen brandgefährlicher Machtgeilheit gepaart mit Dummheit) und  Victoria B (weil einfach nur unglaublich dämlich).

Also warte ich darauf, dass Loddar Fussballtrainer in Takatuka-Land wird (oh Entschuldigung: „Daggadugga“ wie der Frange sagt), Sarah auf einer einsamen Eisscholle mit einem Eisbären Richtung untergehende Sonne treibt und Frau Spiceham?

Die hat mir ein nachträgliches Weihnachtsgeschenk gemacht!

Hier drüben läuft gerade die aktuelle Staffel von American Idol, das im Gegensatz zu Teutonenabklatsch „DSDS“ auch richtig gute Gesangstalente ans Tageslicht und weiter ins Rampenlicht zerrt. Naja, Deutschland ist ja auch das Land der Dichter und Denker und nicht der Sänger. Dafür können wir ganz toll in Gruppen zur Musik klatschen.

Der Dieter Bohlen bei American Idol heisst Simon Cowell und hat im Gegensatz zu Erstgenantem auch wirklich Ahnung und profiliert sich nicht nur über das Verar***n der Kandidaten. Deswegen macht er auch noch Britain´s got Talent. Neben ihm wechseln die Mitglieder der Jury und bei der aktuellen Staffel haben sich für den vakanten vierten Jurorentitel gleich mehrere Promis beworben. Unter anderem hat Frau Beckham einen weiteren großen Karrieresprung versucht. Ein Schelm wer den Zusammenhang zwischen Simon Fuller dem Manager der Beckhams und dem absolut selben Simon Fuller der CEO der American Idol Produktionsgesellschaft ist dafür verantwortlich machen möchte…

Gestern hatte sie also nun Ihren grandiosen Auftritt und sich triumphal disqualifiziert. So zitiert der Spiegel Sharyn Jackson von „The Village Voice Blog“ : „Beckham trug ein rotes Ensemble und sah chic aus, wenn auch ein bisschen sehr nach Jackie O. Barbie. Aber ihr Gesicht ist einfach zu gaga für Nahaufnahmen, und in Sachen Kommentare bringt sie gar nichts. Ich dachte übrigens immer, Leute mit englischem Akzent klingen gescheit, aber ich habe mich wohl geirrt.“

Auch die Washington Post war in Ihrer Kritik vernichtend und entsprechend bleibt es bei einem einmaligen Auftritt der Fussballergattin.

Wie schön!

Man könnte von einer Bauchlandung reden wenn Frau Spiceham nicht einen negativen Bodymassindex hätte…

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3 Antworten to “Zu wenig dran…”

  1. hähä, gleich mal bei Youtube schauen ob es da schon was zu sehen gibt :mrgreen:

  2. Ich las nur den Namen SIMON COWELL! Attraktives Kerlchen! 🙂

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