Flugsicherheit

Au Backe – heisses Thema. Umar Faruk Abdulmutallab ist irgendwie in Schiphol mit Sprengstoff an Bord gekommen und gestern ist einfach jemand ungeprüft über den Ausgang in den „sterilen Bereich“ des Terminal C am Flughafen Newark marschiert und hat ihn unerkannt nach 20 Minuten wieder verlassen. Aufgefallen ist es nur einem Wartenden der einen Reisenden abholen wollte. Also mussten alle Reisenden im Sicherheitsbereich erneut durch die Security und Verzögerungen von über 6 Stunden ertragen  – einige sogar in Newark zusätzlich übernachten.

Und ich musste vor ein paar Wochen eine dreiviertelt leere Tube Zahnpasta wegschmeissen weil es irgendeine aufgeblasene TSA-Angestellte so wollte. Das diese Zahnpaste mit mir schon ca. 25 Flugreisen im Handgepäck erlebt hat ist dabei unwichtig.

Jetzt kommt Intensivbefummeln, Nackscannen und ewiges Warten bei den Sicherheitskontrollen. Damit wedren die Flughafengebühren weiter steigen und die Flugtickets teurer werden. Und was wird es helfen?

NICHTS! Gar nichts. Der Fall Umar Faruk Abdulmutallab zeigt dass es immer jemand gibt ,der eine Niesche findet. Wir reden nicht von irgendwelchen Idioten, sondern von hochspezialisierten Terroristen die für Geld alles an militärischem Hightech auf der Welt beschaffen können. Und dank dem muslimischen Märtyrertum bringt es auch nichts in jeden Flieger einen hohen muslimischen Würdenträger in die erste Reihe zu setzen.

Bleibt also nur, jedem Pasagier beim Besteigen des Fliegers ein Schlafmittel zu verpassen, damit er keinen Unfug anstellen kann….

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11 Antworten to “Flugsicherheit”

  1. Wir fliegen demnächst nackt, in einem Käfig angekettet und sediert, vielleicht sinken so die Ticketpreise…

  2. Nachtrag: Der Terminal wurde übrigens erst ZWEI STUNDEN nachdem man von dem Vorfall erfahren hatte gesperrt. Beeindruckende Reaktionszeit!

  3. Interessant mal einen Vorort Bericht zu bekommen. Und du hast Recht, ändern wird dieses wohl leider auch nichts. Aber wie wären die Reaktionen wenn die Sicherheitsmaßnahmen nicht verschärft würden?

    • Das ist ja aber eben genau das Problem – da gibt es hektischen Aktionismus um den medialen Aufschrei zu dämpfen, aber das Denken setzt später ein. Heute morgen kam groß die Nachricht, dass sich die Einführung der Nacktscanner in GB verzögern wird wegen der Gefahr von Kinderpornografie und weil die Promis Angst haben, dass ihre Bilder irgendwo auftauchen. Nachdem den englischen Promis das eingefallen ist, werden so nach und nach die US-Promis das auch verstehen (wenn man es ihnen aufmalt). Wie gesagt – reiner Aktionismus, null Hirn

  4. Menno, das wirft meine Pläne gedanklich schon mal wieder über den haufen.

    Jeo, in Newark hätte ich gestern auch nicht sein mögen!

  5. Tja, da wäre es jetzt von Vorteil wenn man „Jugendsünden“ begangen hat und niemand mehr interessiert ist…

  6. Nein, im Ernst….ich hab ja leider meine Flüge noch nicht gebucht und befürchte jetzt, dass diese halt noch teurer werden als vorgesehen….und der „Gaswächter“ dann nicht mehr mitspielen wird! 😦

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