Der Fall Carrie Prejean

Wer zum Teufel ist Carrie Prejean? Eine 22jährige Blondine aus Kalifornien, die bis vor kurzem Miss California war. Bei der Wahl zur Miss USA im Sommer dieses Jahres wurde sie vom schwulen Juror  Perez Hilton befragt was sie von gleichgeschlechtlicher Ehe halte. Jung, blond, sehr religiös und ehrlich kam die Antwort: “I believe that marriage should be between a man and a woman. No offence to anybody out there. But that’s how I was raised.”

Eine ehrliche Aussage die ihr den Hass von Perez Hilton in seinem Blog einbrachte („dumb b***“)und gleichzeitig sie zur schönsten religiösen Ikone der Republikaner machte. Und das trotz falscher Fingernägel, falscher Haarfarbe und nachgebesserten Brüsten.

Zur Miss USA hat es dann nicht gereicht und schon bald wurde sie von Donald Trump als Rechteinhaber des Miss California – Titels gefeuert – angeblich weil sie zu spät zur Arbeit kam.

Also hat Carrie Presjean Donald Trumps Firma auf eine Milion verklagt wegen „Religiöser Defamierung und Diskreminierung“, in Amerika eine gaaanz böse Sache! (Man darf hier zwar „evil Musslims“ wegbomben, aber wenn man als 30jähriger Mann mit Silberblick eine 84jährige im ungünstigen Winkel ansieht, kann man wegen sexueller Belästigung vor dem Richter landen. Und wenn man dann noch verkündet ein gesunder Mann zu sein und den Gedanken an körperlicher Liebe mit einer Uroma pervers findet, landet man wegen sexueller Diskriminierung im Knast. Kein  Wunder dass hier so viele schwarze Sonnenbrillen tragen…)

Zurück zum Thema. Carrie hat marketingtechnisch geschickt gleich noch ihre Autobiographie schreiben lassen und dann ist die Bombe geplatzt. Nein nicht eine der Silikonbrüste für deren OP Trumps Firma die investierten 5.200 USD wiederhaben wollte.

Die Bombe war ein simples Sex Video von Carrie Prejean der Ikone der Republikaner. Für den Verkauf des Buches nicht wirklich von Vorteil (irgendwoe auf Platz 560 bei Amazon – vielleicht hätte sie eine DVD mit dem Film dazutun sollen?) für Trump ausreichend Munition um sich mit OIhr auf einen Vergleich einigen zu können, denn so doll scheint es da ja wohl mit der Gläubigkeit nicht hergewesen zu sein.

Letzte Woche brachte sie nun Larry King in seiner Talk Show fast zum Explodieren, als sie sich weigerte etwas über diesen Vergleich zu erzählen.

Und jetzt kommts: Christianity Today veröffentlicht diese Woche ein Interview mit der nachgebesserten Carrie. Darin schreibt sie: «Ich glaube nicht, dass mir als Christin Implantate verboten sind. In der Heiligen Schrift ist nirgendwo von einem Verbot die Rede.»

Ich bin echt verblüfft. In der Bibel steht nichts über Brustimplantate? Echt nicht? Auch nicht im Kleingedruckten? Wie sieht es denn dann mit Sexvideos aus???🙂

Eine Antwort to “Der Fall Carrie Prejean”

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