Biologischer Radau

Wie schon letztes Jahr sind wir ab den frühen Abendstunden mit ziemlichem Lärm beglückt, den wir auch schon aus Südafrika kennen. Bio-Lärm aus Mutter Natur. Nachdem wir im Gegensatz zu meinem verstorbenen Großonkel, der sein Leben den Käfern gewidmed hat, blutige Laien sind mussten wir mit der Vermutung, dass es sich um Zikaden handelt leben.

Nun scheint den Tierchen wohl die Kraft auszugehen und sie fallen von den Bäumen. Dank Google konnten wir sie nun als Zikaden der Gattung Tibicen chloromera klassifizieren. Und so sieht der Geselle  aus:

Zum Lärm schreibt übrigens Wikipedia:“Hierzu besitzen sie ein eigenes Organ, das „Trommelorgan“ (Tymbal) am Beginn des Hinterleibs. Durch ansetzende Muskeln (Singmuskel) werden Schallplatten in diesem Organ in Schwingung versetzt. Verdeckt wird das Organ durch einen Deckel, der vom letzten Brustsegment ausgeht, häufig noch zusätzlich durch eine Platte am Organ selbst. Direkt unter dem Singmuskel sorgt ein großer Luftsack für die notwendige Resonanz. Mit Hilfe dieser Organe können Laute im Bereich von 0,5 bis 25 Kilohertz erzeugt werden. Der Gesang der Männchen dient vor allem der Anlockung der Weibchen, er wird jedoch auch zur Festsetzung von Reviergrenzen eingesetzt.“

Und so klingts: Sound

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